Gesetzliche Grundlagen

Wie bereits auf der Startseite angedeutet, wird die Entwicklung geeigneter Verfahren zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen durch gesetzliche Rahmenbedingungen normiert. Im Folgenden vermitteln wir Ihnen einen Überblick über die wichtigsten rechtlichen Grundlagen.

So widmet sich Artikel 12 der von Deutschland ratifizierten UN-Kinderrechtskonvention der Berücksichtigung des Kindeswillens. Der Artikel besagt, dass die Meinung von Kindern und Jugendlichen Alter und Reife entsprechend einzubeziehen ist.

Ferner wird im § 8 Abs. 1 des SGB VIII der Bundesrepublik die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen an der Jugendhilfe geregelt. § 36 Abs. 2 legt außerdem explizit fest, dass sie im Hilfeplanverfahren zu beteiligen sind. Die inhaltliche Bedeutung von Partizipation in der Kinder- und Jugendhilfe zeigt sich aber vor allem daran, dass die Betriebserlaubnis stationärer Einrichtungen gemäß § 45 Abs. 2 Satz 3 SGB VIII fortan an transparente Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren gekoppelt ist. Es ist somit gesetzlich vorgeschrieben, dass Partizipation stattfinden soll!

Unklar bleibt allerdings in welchem Ausmaß, mit welchen Verfahren und mit welchen Methoden Beteiligung in den stationären Hilfen zur Erziehung umgesetzt werden soll. Bislang haben nur wenige Einrichtungen formelle Beteiligungsverfahren institutionalisiert. Partizipation findet vielmehr auf eine informelle Art und Weise statt. In Anlehnung an offizielle Hinweise ist es jedoch ratsam, informelle und formelle Partizipationselemente in einem Gesamtkonzept zusammenzufassen.

Wir von be-teil.de bieten Ihnen unsere Hilfe an, damit Sie den gesetzlichen Anforderungen Folge leisten und ein zeitgemäßes Beteiligungskonzept erstellen und praktisch umsetzen können.