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Beteiligung in den Hilfen zur Erziehung

Die Bundespolitik erachtet Beteiligung von Kindern und Jugendlichen als einen
„Baustein von Qualitätsentwicklung und damit [als] ein für alle Felder der Kinder- und Jugendhilfe unverzichtbares Qualitätsmerkmal.“ (BMFSFJ 2002).

Der zugehörige Grundgedanke entstammt dem achten Jugendbericht der Bundesregierung aus dem Jahr 1990 und wurde in dem darauffolgenden Jahr in dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (aktuell SGB VIII Kinder- und Jugendhilfe) niedergeschrieben, sodass seitdem eine weitreichende gesetzliche Verankerung der Beteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe sichergestellt ist.

Nichtsdestotrotz scheint die Umsetzung in den pädagogischen Alltag nach wie vor einen hohen Entwicklungsbedarf aufzuweisen und ist durch jüngst veränderte gesetzliche Bestimmungen zu einer drängenden Aufgabe der Träger der Hilfen zur Erziehung geworden. Beteiligungsorientierte Konzepte sind zu erstellen und müssen in die Praxis umgesetzt werden.

Doch was wissen wir eigentlich bislang über Beteiligung in den Hilfen zur Erziehung?

Wir haben hier auf be-teil.de die wichtigsten Informationen zusammengetragen und klären über mögliche Partizipationsstufen, gesetzliche Grundlagen ebenso wie über Beteiligung als Qualitätsmerkmal und als Präventivmaßnahme auf!