Aktuelles

Weiterbildung in der Sexualpädagogik

männlich-weiblichAm 07. und am 14. Mai 2018 fanden auf dem Sprengercampus zwei Weiterbildungen im Bereich der Sexualpädagogik statt.

Am ersten Seminartermin nahmen 10 männliche Sozialpädagogen und Erzieher teil, während sich der zweite Termin ausschließlich an Frauen aus dem pädagogischen Arbeitsbereich richtete. Die Thematik wurde erstmalig in diesem Format und in der Zusammensetzung behandelt und stellt eine Neuaufnahme in unserem Fortbildungsprogramm dar.

Die Seminartage waren ein voller Erfolg. Die Teilnehmenden arbeiteten intensiv mit und scheuten sich nicht sensible Fragen zu diskutieren. Am Ende waren sich alle einig, dass der Fachbereich der Sexualpädagogik zwar im pädagogischen Alltag in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe präsent ist, jedoch nicht zureichend offensiv thematisiert und entsprechend behandelt wird. Ziel beider Weiterbildungen war es, die Teilnehmenden für das Thema zu sensibilisieren und Achtungspläne für den Einrichtungsalltag zu entwickeln.


Training für (angehende) Gruppen- und Einrichtungsleitungen in den stationären Hilfen

Am 19. und 20. März 2018 war es wieder soweit. Das diesjährige Führungskräftetraining für (angehende) Gruppen- und Einrichtungsleitungen in den stationären Hilfen fand statt.

Teilnehmer auf dem SprengercampusDas Seminar lockte 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe auf den Sprengercampus, um sich weiterzubilden. Übergeordnetes Ziel der Fortbildung war es, den Teilnehmenden die Grundlagen und Methoden zur Leitung einer Gruppe oder Einrichtung zu vermitteln. Natürlich hatte darüber hinaus ein jede und ein jeder die Möglichkeit individuelle Fragen einzubringen, die dann gemeinsam in der Gruppe diskutiert wurden, um zu einer Lösungsstrategie zu gelangen.

Dieser Rahmen wurde vollends ausgeschöpft, sodass neben den Aufgaben einer Führungskraft auch noch einmal über Hilfeplangespräche oder auch strukturelle Veränderungen in einer Einrichtung gesprochen werden konnte.

Durch die Zusammensetzung der Gruppe entstand ein reger Austausch, aber vor allem gelang es, einen Raum für Selbstreflexion zu schaffen. Am Ende der Fortbildung war eine deutliche Veränderung bei den Teilnehmenden zu beobachten, die ihre eigenen Ziele und nächsten Schritte stolz und selbstbewusst vor den anderen präsentierten.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Führungskräftetraining, das bestimmt wieder neue Erkenntnisse mit sich bringt! Den Termin entnehmen Sie unserem Fortbildungskalender.


Ressourcenorientiertes Denken und Handeln in den Hilfen zur Erziehung

Am 13. November 2017 war es endlich soweit. Das erste Seminar, das im Rahmen unseres neuen Fortbildungsformats initiiert wurde, fand statt. Die neue Seminarreihe wird in Zusammenarbeit mit Dr. Jürgen Leistikow (psychologischer Psychotherapeut) gestaltet.

gruppenarbeitDas Seminar zum ressourcenorientierten Denken und Handeln in den Hilfen zur Erziehung lockte 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz unterschiedlichen Kontexten auf den Sprengercampus. So trafen sich Leute aus Theorie und Praxis, aus wirtschaftlichen und sozialen Bereichen ebenso wie Psychologen und Pädagogen, um gemeinsam über aktuelle und künftige Wirkfaktoren in den Hilfen zur Erziehung zu diskutieren. Ressourcen und deren Nutzung bildeten den Kern des ersten Seminarteils.

Hierzu bot Dr. Leistikow an, mit jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer eine persönliche Intervention durchzuführen, um die eigenen Ressourcen zu mobilisieren. Grundlage hierfür bildete die eigene Verortung im Dramadreieck nach Karpman, das zuvor aus theoretischer Perspektive erläutert worden war. Dann wurde das bereits thematisierte Verhältnis zwischen Klienten und Fachkräften und der Umgang mit den persönlichen Ressourcen in einen größeren Kontext betrachtet.

gruppenarbeit

Der zweite Teil des Seminars zielte auf die Einbettung in sich verändernde Strukturen in den Hilfen zur Erziehung, in denen aufgrund Gesetzesgrundlagen Faktoren, wie Beteiligung, Kinderschutz und festgelegten Arbeitszeiten, intensive Berücksichtigung erfahren müssen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeiteten in Gruppen ein Raster, in dem die eigenen Ressourcen und die der Einrichtung bestmöglich zum Tragen kommen können. Die hervorgebrachten Ergebnisse waren beeindruckend.

Auf diese Weise wurde das Thema des Seminars an diesem Tag überaus intensiv und auf unterschiedlichen Ebenen behandelt. Wir freuen uns sehr über diesen erfolgreichen Start der Seminarreihe und blicken der nächsten Fortbildung gespannt entgegen.